Beginnt so das Ende?

Zur Zeit stehe ich mehr am Ende, als am Anfang. So scheint es mir gerade. Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus, Gott sei Dank…

Nun von Anfang an, es begann mit unserem lang ersehnten Urlaub…

Die Insel Föhr mußte es sein, fast schon ein Klassiker in unserem Leben. Wyk auf Föhr lag allerdings nicht in Reichweite preiswerter Ferienwohnungen. Oldesum da schon eher. 

Nicht zu kleines Ferienhaus mit Wohnungen, welche größer sind als das eigene Heim. Das sieht eigentlich ganz schön aus, im Nachhinein bringt es mich zum Gruseln.

Die Hinfahrt auf diese wunderschöne Insel, von uns vollgestopft mit Ideen und Wünschen, sie verwandelte sich in ein Vormittag des Schreckens. Wir müssen durch Hamburg, durch die Elbtunnels mit ihren enormen Staus und den Abgasswolken. Um wenigstens halbwegs davon verschont zu werden fuhren wir gegen 4 Uhr los.

Dann plötzlich war vor Hamburg Stillstand, bis in den Oktober war die Elbtunnelstrecke gesperrt. Prima Umleitungen hatte man vorgesehen, allerdings ebenso verstopft. Ganze 120 Minuten sollte uns die Rundfahrt durch die Elbstadt kosten. Tolle Zeit um sich auszuschlafen, immer noch besser als PKW und LKW auf der Fahrspur zu haben. Irgendwann waren wir durch, standen an der Eider, kurz vor Husum. Fahrerwechsel war vorgesehen, meine Füße machten nicht mehr mit. Dann kam die langweiligste Strecke, die unser Norden zu bieten hat. Zwischen Husum und Dagebüll zieht sich das Land. Aber auch hier ist mal ein Ende und wir stehen in Wyk auf Föhr am Ankunftskai.