Archiv für 2016

Neues Jahr, neues Glück?…

Jetzt hat sich das alte Jahr fast erledigt. Die Tagesklinik ist Geschichte, das Weihnachtsfest abgefeiert und den Tagesablauf mit jedem „Schritt“ verbessert. So weit wie möglich mit nur einem Huf. Die Wunde wird sich hoffentlich auch bald schließen.

Kaum ein Lebensbereich, in dem sich mein körperlicher Zustand nicht bemerkbar macht. Aber ich hoffe, es wird mit der Zeit immer besser gehen. Die letzten Stunden im alten Jahr werden noch einmal mit einem Rückblick überbrückt. Wird das Neue Jahr besser oder geht  es so weiter, wie das alte Jahr aufgehört hat?

Tagesklinik…

Ich bin nun seit 1 Woche in der Tagesklinik und fast jeder Tag ist ein Muskelkatertag. Ich werde dort sehr gefordert und genau das gefällt mir (noch).

Mittwoch zu Hause…

Der Mittwoch gehört der Ausprobiererei in der Wohnung. Es geht so manches anders als ich mir das vorgestellt habe, aber doch wesentlich besser als befürchtet.

Morgen, am Donnerstag gehe ich für 3 Wochen in die Tagesklinik, ich berichte aber nicht mehr täglich.

Nur noch 2 und 1 Tag…

Jetzt ist das Wochenende vorbei und noch zwei Tage Krankenbett. Der Mittwoch ist der Entlassungstag, ganz früh am Morgen. Es hat sich die letzten Tage nicht viel getan, Abschlußuntersuchung, Abschlußgespräch und weg ist er…

Nur noch 4 und 3 Tage…

Es ist das erste Adventwochenende, trotzdem gibt es nichts langweiligeres als in einem Krankenhaus kurz vor der Entlassung. So auch hier und jetzt. Mehrere Runden durchs Gebäude bringen auch keinen Spass.

Die Panikattacken haben aufgehört und der Bettfall ist langsam vergessen. Es geht aufwärts…

Ich weiss nichts mehr zu berichten.

Noch 5 Tage…

Freitag, der Tag vor dem entsetzlich langweiligen Wochenende. Wir wollten eigentlich heimlich abhauen und einen Weihnachtsmarkt besuchen. Nur, die Leute hier in der Klinik sind so nett und wir wollen sie nicht verärgern. Deswegen feiern wir den 1. Advent am Krankenbett, besser gesagt in der Kantine. Ich brauche einen Erfolg in der Heilung der Wunde und keine verärgerten Schwestern, Pfleger und natürlich Ärzte.

Die Reistage haben sich erledigt, der gewürzlose Zauber ist vorbei, der Erfolg dieser Maßnahme meßbar. Mir hat es nicht viel ausgemacht, ich esse gerne Reis.

Der große Knall…

Was ein Schiet… Am Morgen um 6 Uhr drehte ich mich im Bett um, bekam etwas Übergewicht auf der einen Seite und flog aus dem Bett auf den Fußboden. Dort hampelte ich wie ein Maikäfer auf dem Rücken. Zuerst sah es so aus, als sein nichts geschehen. Dann fing meine Wunde an zu bluten. Mit freundlicher Hilfe der Nachtschwestern und unseres Pflegers enterte ich das Bett. Die Wunde mußte  genäht werden, war allerdings nicht ganz so schlimm, wie es anfangs aussah. Die Hoffnung auf Entlassung am 30. November war anscheinend dahin.

Dann allerdimgs wurde bei der Visite besprochen, mich nach der Entlassung in die Tagesklinik zu verlegen und meine Wunde sowie den Zucker noch etwa länger beobachten zu können. Das kam mir sehr entgegen, hatte auch darauf gehofft. Besser als Krankenhaus ist das alle Mal. Der Haken dabei ist, ich muß mich noch einmal in der Klinik links der Weser vorstellen um die Wunde ansehen zu lassen. Ich habe größte Angst, das man mich dort  behalten will.

Gegen 16 Uhr ging es los. Die Männer des Bremer Patiententransportdienstes fingen mich ein und verfrachteten mich in ihren Bulli. Hoffentlich geht das schnell vorbei. Aber wir hatten Berufsverkehr. Es dauert und dauert, meine Panik kam wieder auf und vergrößerte sich ungemein.

Im LdW angekommen lag ich dann auch noch eine halbe Stunde im Notfallraum auf der Liege. Der Oberarzt kam und bewunderte zuerst meine Hartneckigkeit fürs LdW. Er untersuchte die Wunde, gab Entwarnung und entließ mich wieder in mein Bett im St-Josef- Stift. Ich war erleichtert und durfte mich auf die Tagesklinik freuen.

Am Ende ging der Tag noch ganz gut aus.

Noch 7 Tage…

Der Morgen zog ich so dahin. Mit REHA-Gymnastik und Ergotherapie. Mittag gabs Reissüppchen, gediegen zusammengestellt vom hauseigenen Koch. Die Höhepunkte an dieser Reisdiät sind die Hühnerhofbirnen. Die esse ich sehr gerne, bekomme sie aber sehr selten. Es gab nicht viel interessantes an diesem Abend.