Archiv für 2012

Aus und vorbei…

Da hat man nun im November gefürchtet, die Welt würde am 21. 12. zusammenbrechen, auseinanderbrechen oder sonstwie untergehen. Die Tage vorher waren für viele leichtgläubige Mitbürger stressig. Dann tat sich nichts, mitten im Adventstrubel und so kurz vor dem Fest. Es konnte sich auch nichts schlimmes ergeben, bei uns wurde ja noch am 21. der Restmüll abgefahren und die Leute sind immer pünktlich, obs regnet oder schneit…. Also durften wir froh und gesund auf die Festtage blicken.

Diese Tage sind nun auch vorüber und die Zeitrechnung geht nahtlos weiter. Heute beginnt der Umtauschtrubel, wie jedes Jahr. Und dann traben wir ebenfalls durch die Läden um in den Haushaltswochen neues Geschirr zu besorgen. Umtauschen brauchen wir in der Familie nichts, allerhöchstens eine leere Flasche Rum gegen eine Volle. Aber so schlimm war es die Tage auch nicht. Das Zeug wird bei uns immer sehr alt.

Jetzt sind es nur noch wenige Tage und das alte Jahr endet mit den üblichen Verdächtigen. Fernsehen der allerhöchsten Qualtiätsstufe mit Filmchen und komischen Belustigungen aus den 1960er Jahren. Da wird mal wieder nichts anderes übrig bleiben, als die gefürchteten Ekel-Alfred Episoden und das unvermeidliche Diner for one über uns ergehen zu lassen. Später dann, wenn wir von den umherfliegenden und explodierenden Silvesterraketen aufgewacht sind, geniessen wir die besten Musikdarbietungen aus den 80er Jahren. Da stellt sich die Frage „Was hat er an und warum schreit er so?“. Dann können wir uns zum Abschluß bestimmt noch einige schlüpfrige Filmchen gönnen, ebenfalls aus den vergangenen Epochen. Dabei ist die Bedienungsanleitung meines neuen Rasierapparates wesentlich erotischer…

Ich wünsche euch einen wunderschönen und vielleicht auch etwas interessanteren Jahresübergang. Wir sehen uns vorher bestimmt noch einmal…

Lambertimarkt in Oldenburg…

Einer der schönsten Weihnachtsmärkte in der weiteren Umgebung ist der Oldenburger Lambertimarkt vor dem Schloss und in der Altstadt.

Um die Mittagszeut waren die Stände gut besucht. Hier probierte ich auch die erste guten Kartoffelpuffer dieser Saison.

Auch für die Kleinsten war gesorgt.

Weitläufig angelegt lohnte sich ein längerer Bummel. Ich möchte nicht wissen, wie es an den Wochenenden hier aussieht. Letztes Jahr kann ich mich an ein großes Gedränge erinnern.

Kaffee und Kuchen sind zum Abschluß des Besuches im Lambertihof sehr zu empfehlen. Besonders der Ostfriesentorte. Hier sollte man sich allerdings nicht vor einem Riesenstück fürchten, zu günstigen Preisen.



kleiner Adventsmarkt in Jever…

Ein Besuch in Jever lohnt immer. Besonders um die Weihnachtszeit. Es sind kaum Gäste da, die Saison beginnt am 2. Weihnachtstag. Allerdings kommen nach Jever viele Tagesgäste um den Adventsmarkt zu besuchen. Der Ausflug begann für uns am Kirchplatz.

 

Die kleinen Weihnachtsbuden brachten durch ihr Beleuchtung und die gediegene Umgebung schon einen Vorgeschmack auf den größeren Adventsmarkt auf dem Marktplatz.

Vor der Kulisse des Schloßhotels war er dieses Jahr plaziert. Leider nicht so groß wie in den Vorjahren. Gerade am Markt wird gebaut, ein neues Gebäude für die Sparkasse nimmt einen großen Teil des Platzes ein. Wo sonst viele kleine Buden standen, hat man nun ein provisorisches Containergebäude hingesetzt. Trotzdem bringt dieser kleine Markt immer noch genügend Gemütlichkeit mit.

Auf dem Parkplatz vor der Touristeninformation steht das Zelt für die Eisbahn.

Genügend Besucher sind in der Stadt und die Geschäfte haben länger geöffnet, als sonst. Jever ist für mich immer noch einen Besuch wert.

Das wird auch nicht der letzte Besuch sein.


Waterfront…

Das Ziel war ein Einkaufscenter am Überseehafen. Die Waterfront, vormals ein Vergnügungspark ohne viel Vergnügen. Daraufhin wurde es geschlossen und mutierte zum Einkaufsparadies.

Es war zwar gerade Haupteinkaufszeit aber durch die Größe des Gebäudes sah alles sehr weitläufig aus. Die Deko ließ die Vorweihnachtszeit nur erahnen. Vor dem Haupteingang hatte man auf einer sehr großen Fläche einen Weihnachtsmarkt aufgestellt.


Der Markt war sehr übersichtlich. Außen und innen.  Die meisten Besucher standen in der großen Eingangshalle und schauten aus dem angenehm warmen Inneren auf den weihnachtlichen Vorplatz.


Winterwundereinkaufsland…

Im Weserpark ist auch die Weihnachtszeit ausgebrochen, genau so wie in fast allen Einkaufscentern.

Bummeln und Einkaufen auf dem Weihnachtsmarkt. Trocken unter dem Dach.

Märchenbilder im Schnee, nicht nur für die Kleinen…

Die sieben Zwerge, gemütlich eingerichtetes Haus…

Größere Winterlandschaften mit vielen Märchenfiguren mitten im Einkaufstrubel…

Der nächste Weihnachtsmarkt wartet schon.

1 Stunde Winter…

Sonntagmorgen, kurz nach Mitternacht, also so etwa gegen 6.30 Uhr. Draußen liegt sehr viel Schnee, es ist Winter. Aber eben nur bis 7.30 Uhr. Dann kommt die Schneeräummaschine über den Bürgersteig gefahren. Parallel dazu klappert ein Mitarbeiter der Stadt die Hauseinfahrten mit seinem Handschneeschieber ab. Laut und deutlich können wir die Arbeiten verfolgen. Dann, als alles sauber und freundlich aussieht, fängt es an, zu regnen. Gegen Mittag ist der Schnee weg und alles sieht wieder schmutzig und trist aus. Danke für die Stunde Winter…

Schlachtezauber 2012 …

Die letzten Jahre hat sich in der Adventszeit auch an der Schlachte ein Markt etabliert. Hier heißt es allerdings nicht Adventsmarkt sondern Schlachtezauber.

Schon zur Mittagszeit ist dieser Zauber gut besucht. Neben den üblichen Geschenkestände gibt es viel Handwerk zu sehen. Es soll wie ein mittelalterlicher Handwerkermarkt aussehen.

Kerzen, Parfüm und Kräutertröpfen werden angeboten. Taschen, Schals und sonstige Geschenke liegen in den, mit viel Liebe aufgebauten und gestalteten Ständen.

Dieses Mal scheinen die Futterbuden in der Minderzahl zu sein. Auch die Marktstände liegen weiter auseinander. Es ist alles sehr übersichtlich aufgestellt und manche Plätze leer geblieben. Vielleicht sieht es an den Wochenenden etwas voller aus, wenn die Schlachte besser besucht ist.

Endlich… Adventszeit…

Nun ist es wieder soweit, die Adventszeit ist über uns hereingebrochen. Nicht plötzlich und unerwartet, seit September in vielen Warenhäusern und Werbeblättchen. Jetzt kommt es also mit den Weihnachtsmärkten zum Höhepunkt der Weihnachtszeit.  In Bremen sind wir ab Donnerstag mittendrin.

Der Roland ist eingeklemmt von Würstchen, Glühwein und gebrannten Mandeln. Er schaut auf Handwerkskunst und Bratpfannen. Dazwischen hat sich auch der Blumenmarkt und der normale Markt eingefügt. Die Preise sind nicht ganz so hoch, wie auf dem Freimarkt, aber immer noch jenseits von allem gut und böse. 10 Maronen für 3 Euro, also 30 Cent das Stück. Dafür sind aber meistens nur 6 Stück geniessbar,

Das kommende Wochenende wird vermutlich kaum noch Platz für alle Besucher sein.

Am häufigstens sind die Kartoffelpufferbratereien auf dem Markt zu finden. Im Hintergrund sehen wir das Gebäude der Bremer Bank. Es passt wunderbar hier hin.

Jetzt würde noch ein bißchen Schnee gut ins Bild passen. Damit sich der Glühwein lohnt….

Weiter gehts dann zum Schlachtezauber. Die nächsten Tage….

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