Archiv für 2009

der Morgen des letzten Tages im Jahr…

eine der ruhigsten Nächte der letzten Monate war zu Ende. Kein Auto, kein Licht, keine Besoffenen, kein lautes Gegröhle unserer Mitbürger mit Migrationshintergrund, es war schon langweilig ruhig. Dann kam um 9 Uhr ein schönes Frühstück auf den Tisch. Eines hat allerdings gefehlt, der vorhergesagte Starkschnee blieb aus. Seit gestern kein Fitzelchen Schnee zu sehen, kann aber noch kommen…
Jetzt gehts zum Schaufensterbummeln in die Steinstrasse…

Schnee und Ganzkörpertouristen …

Kurz nach Mitternacht, in  meinem Verständnis also gegen 9 Uhr am Morgen ging es in Urlaub. Richtung Esens, erst den Sohn wegbringen und dann in die Ferienwohnung nach Esens. Aber in der Nacht hatte es geschneit, in Bremen und umzu. Die Autobahnen waren Spiegelglatt und in Varel hatte sich ein Lastwagen quer gestellt. Also außen herumschlindern und dann zum Frühstück nach Wilhelmshaven. Die nächste Stunde gelang es uns, ohne zu schlindern bis Esens durch zu kommen. Der Sohn wurde abgeliefert und dann war Urlaub.
Ich mag es gerne, die Leute anzuschauen, dafür setzte ich mich in Bensersiel ins Cafe. Nebenan war ein Supermarkt und dort strömten die Touristen zum Verpflegungskauf durch die Gänge. Man stand solange unschlüssig vor den Regalen, bis ein kleines Schildchen sichtbar wurde, „jaaaa, genau das ist für Dich gemacht worden, Du mußt mich kaufen“. Naja, es klappt in den seltensten Fällen.
Touristisch wird wieder alles mitgenommen, was sich bietet, ich nenne es, den Ganzkörpertourismus. Da wird in Restaurants an den einzelnen Tischen vorbeigezogen und die Speisen begutachtet, welche gerade verzehrt werden,oder es bildet sich am Eingang eine informelle Gruppe zum Studium der Speisekarte. Die anschließende Diskussion dauert fast so lange, wie der Verzehr selber. Und zu Hause macht man es sowieso besser, aber man hat gerade Hunger und deswegen…
Dieser schneereiche und kalte Tag klingt gemütlich aus, morgen wird es, am letzten Tag im Jahr, so richtig hektisch.

so langsam gehts zu Ende…

das alte Jahr hat nur noch ein paar Tage. Mittwoch werde ich für drei Tage an die See fahren, nicht zum schwimmen, glaube ich. Hier in Bremen ist der Jahreswechsel immer gleich, knallende Mitmenschen, brennende Müllbehälter und Gestank bis weit in den ersten Tag des neuen Jahres. Es geht nach Esens, bis Neujahr. Es soll schneien, an der Küste, bei richtiger Windrichtung ein gefährliches Unternehmen. Mal schauen, was das Ostfriesland so zu bieten hat. Oft genug waren wir um diese Jahreszeit schon hier…

und wieder kommt ein neuer Tag …

Weihnachten ist erledigt, die letzten Geschenke sind schon lange ausgepackt, das Weihnachtspapier zerfleddert und ab heute werden die Reste gegessen. Nur nichts umkommen lassen. Deswegen beginnen ab Morgen auch die Umtauschtage. Heute ist im Nachbardorf der letzte verkaufsoffene Sonntag, da werden dann die Geschäfte voll sein. Ja, man bekommt auch den Hals nicht voll…

Leider mußte ich auch dieses Mal wieder feststellen, das manche E-Cardversender nicht mit der Flut der Kartenwünsche zurechtkommen. Bitte nicht böse sein, das ich weder geantwortet  noch die Karten nicht abgeholt habe. Sie sind einfach nicht angekommen…

Vorbei…

noch ein paar Minuten, dann ist der Heiligabend vorbei, dieser Tag, auf den wir seit ein paar Wochen hingearbeitet haben. Adventsstimmung mit unzähligen Weihnachtsmarktbesuchen, die Kaufhäuser und Geschäfte “ erwandert “ für die Geschenke, die sowieso niemand braucht. Und wieder ist uns nichts eingefallen, man hat ja alles ?
So ganz untraditionell begann der Heiligmorgen mit einem Einkaufsbummel. Bei kaltem Wetter und warmen Kopfschmerzen ging es in die City. Hier ins Geschäft und dort ins Kaufhaus, langsam kamen die letzten Geschenke zusammen. Der Morgenkaffee und das Baguette lieferte mal wieder LeCrobag. Die ganze Stadt war  so leer, wie an einem normalen Wochentag, kurz nach Öffnung der Geschäfte.
Im Center, gegen Mittag kam dann noch etwas Hektik auf.
Der Nachmittag wurde dann wieder traditionell begangen. Der Weihnachtsbaum stand seit Gestern, also war das übliche Mittagsschläfchen drin. Dann schnell das Heiligabendessen vorbereitet, wie immer Kartoffel- und Nudelsalat mit einem Braten. Danach die Geschenke an den Mann und die Frau bringen und den unvermeidlichen Weihnachtsfilm im Fernsehen genießen? Ich sitze immer noch am meinem Legobagger, das Licht reicht nicht mehr und somit wird Morgen weitergebaut.
Frohe Weihnachten…

Freuden einer Weihnachtswoche…

zuerst einmal, mein Internet streikt und ich muß "Fremdsurfen".
Der Tag fing schon sehr merkwürdig an, in meinem Kopf ratterte eine defekte Achterbahn. Sie knallte in jeder Kurve an meine Schädeldecke. Dabei hatte ich noch sehr früh einen Termin zum Reifenwechsel. Ich hing also in der Tankstelle und in meine Kopf ging die wilde Luzie ab. Da war ich auch richtig dankbar, das ich einen Termin beim Doc hatte. Der mußte mir helfen, mir war schlecht vor Schmäääääärz. Der Doc hatte aber nichts besseres vor, als mich zum HNO zu schicken, zur Ultraschalluntersuchung. Meine Güte, ich hatte Kopfschmerzen und war absolut nicht schwanger…
Der HNO ließ mich auch noch etwa eine ganze Stunde warten. Zu lesen gabs nur Frauenzeitschriften, ich fühlte mich wie beim Frauenarzt. Naja, ich bekam ja eine Ultraschalluntersuchung….
Nach einer Stunde durfte ich mich in den Behandlungsstuhl, den des HNO natürlich, plötzlich und fast schon erwartet, die Schmerzen waren weg. Das ist wie beim Zahnarzt, sobald man dort im Stuhl sitzt, hatte man das Gefühl, niemals Schmerzen zu haben. Mit einer Strafe für falsches Parken ging der erste Teil dieses mutigen Morgens zu Ende.
Der Nachmittag verging beim Einkauf, aber ohne Schmerzen im Kopf. Am Abend sollte der Weihnachtsbaum aufgestellt werden. Jedes Jahr ein Ereignis, wenn Baumständer und Baum aufeinandertreffen. Schimpfen, fluchen, sägen, Säge reparieren, fluchen, mal eben die Pfoten quetschen, neue Säge suchen um dann innerhalb der nächsten 2 Stunden dieses widerspenstige Teil in den Baumständer zu bekommen. Dann versuchen, mit Schrauben und Nägeln dieser Krüppelkiefer ein einigermaßen gerades Aussehen zu verschaffen. Einen Weihnachten hatte ich den Baum an die Decke gebunden… Aber was passiert seit etwa 3 Jahren? Ein neuer Baumständer wurde angeschafft, einer mit Drahtseilen und Klemmvorrichtung. Und von Stund an ging der Baum in den Ständer, wurde die Klemmeinrichtung gespannt und fertig wars. Gerade und haltbar. Ohne schimpfen und fluchen, aber ist das denn eine richtig schöne Tradition?
Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest. Morgen gehts nochmal ins Dorf um die letzten Weihnachtsgeschenke zu holen, Kopfschmerztabletten eingeschlossen…
 

jetzt ist es passiert…

Schnee, fast jede Menge.
Vor Weihnachten kaum verwunderlich, aber zur Zeit sehr hinderlich. Die Winterreifen stehen ungebraucht im Keller bereit. Ja, aber der Keller wird gerade renoviert und ist nicht begehbar. Das bringt mich auf die nächste Fröhlichkeit dieser Wohnwelt. Nicht nur der Keller wird renoviert. In aller Kälte war das Treppenhaus dran. Es war nicht schreiend bunt, eher gedeckt weiß. Und die Türen gaben sich blau. Ob stimmig oder nicht, den Augen tat es nicht sehr weh.
Jetzt aber gibt sich dieses Treppenhaus, die anderen Blocks genau so, wie eine Verkaufsstelle von Barbie-Puppen mit Zubehör. Apricotfarbene Wände in heller Ausführung, die Türen dann normal dunkel. Naja dunkel ist gut. Das alles sieht ausgebrochen gut aus… Man soll nicht über jedes meckern, aber hier ist doch die abartige Farbmeinung eines einzelnen zum tragen gekommen. Ein bißchen Farbe ist was schönes und lockert auch ein wenig das Leben auf. Aber gerade jetzt, in der Adventszeit stellt solch eine Arbeit doch ein Hindernis dar. In der kältesten Luft dürfen wir für 5 Stunden die Wohnungstüre geöffnet halten. Von dem Geruch werden wir bis Weihnachten noch zehren.
Ja, jetzt ist es Winter. Bis zum Morgen legte sich eine kleine, geschlossene Schneedecke über das Stadtviertel. Es ging noch gerade mit dem Autofahren. Nun aber hat sich doch eine größere Schneedecke gebildet und das Auto sollte man erstmal vergessen….

was läuft ? …

meine Nase läuft, wie ein leckender Elch….
Ich bin immer noch verseucht, Kopfschmerzen, der eben erwähnte laufende Riechkolben, Schlafstörungen und Husten von feinsten. Der Doc hat mir versprochen, dass es noch ein paar Tage, oder gar Wochen, dauert. Ich freue mich…
An diesem Abend mußte ich zu allem Überfluß noch ins Umland, wo ich noch nie gewesen bin. Das ganze als Krönung im dunklen und ohne genau das Ziel zu kennen.