Archiv für 2008

Ich sag nur ein Wort… Rumflockentorte

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Wer so wagemutig ist, sich ins arktische Ostfriesland begibt, am Strand spazieren geht, der futtert zum Mittagessen auch Rumflockentorte. Und wie groß das Teil war… Naja, ich habs geschafft und war zufrieden, sehr zufrieden. Sogar der Kaffee war gut, obwohl nur mit äußerst wenig Wasser angemacht…


 
Also ich sags ja immer, Friesland und Ostfriesland haben das gewisse Etwas. besonders bei Sonne. Die haben wir hier gerade mehr als genug. Das es aber im Augenblick so saukalt ist, macht nicht ganz so glücklich. Was solls, es ist schön hier. Gleich gehts weiter nach Esens und dort wird ein Rundgang gemacht


Es ist zur Zeit noch Saison und dementsprechend voll war es in der Stadt. Es sind nur noch wenige Tage, dann ist die Saison zu Ende. Dementsprechend wurden in fast allen Geschäften der Stadt Sonderpreise ausgeschrieben. Teilweise bis zu 50 Prozent. Das Ergebnis, volle Einkaufstüten…

Der Tag fing zuerst mit einem Krankenhausbesuch an, dann ein Frühstück. Die anschließende Fahrt durch die Eislandschaft in Richtung See war bei strahlenstem Sonnenschein schon ein Erlebnis. Dieses Mal ging die Fahrt über Carolienensiel nach Neuharlingersiel. Danach wurde in Bensersiel halt gemacht. Oben genannte Rumflockentorte war mein Mittagessen, bevor es weiter nach Esens ging. Das ganze fand dann mit einem Einkauf in Jever sein Ende.

Frohes einkaufen…

Was war denn so schlimm an diesem Montag? Draußen ist der Teufel los, ich war mal eben einkaufen. Die Hinfahrt und die Rückfahrt dauerte wesentlich länger, als das schon sowie lange einkaufen. Die Menschen sind wieder in ihrer sensiblen Alltagslaune, überall wird geschimpft, geschubst und gestossen. Die Weihnachtsruhe ist aus den Augen verloren, das schlechte Gewissen steht schon für das nächste Friedensweihnachtsfest bereit.
Zumindestens ist das Wetter etwas erfreulicher.
Wenn alles gut verläuft, mache ich Morgen wieder einen Kurztrip an die See. Besonders gerne fahre ich nach Esens, dort möchte ich einem paar Erinnerungen nach hängen. Ja, es war doch eine schöne Zeit, wenn auch viel zu kurz. Naja, es sind eben Erinnerungen…
Das Jahr würde ich gerne an der See beenden, so um den Jahreswechsel auf dem Deich stehen und der See und dem Wind lauschen. 

er hat uns wieder…

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der ganz normale Wahnsinn. Rinderwahn scheint ja inzwischen bei einigen älteren Herrschaften besonders beliebt zu sein. Ich habe gerade einen Ausflug ins Center gemacht, konnte mich in einer Art Beerdigungsgang zu meinem Centercafe durchschleichen. Drei Leute, mitten im Weg verstehen garnicht, warum so ein Blödmann wie ich, auch noch zielstrebig, meines, beziehungsweise ihres Weges ziehen muß. Altersmäßig verpackte Beleidigungen fliegen mir entgegen, es wird geschubst und auch mal ein Kinderwagen abgedrängt.

Was zeigt uns das ?

Weihnachten ist vorbei, es kann wieder gepöbelt werden…

Endspurt … Weihnachtsstress … schmerzhafte Weihnachtsruhe …

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Noch ein langer Tag, bis zum Heiligabend. Ein Endspurt mit heftiger Einkaufswut, aber auch mit gelassener Ruhe. Morgens fand noch ein Besuch in der City statt, die letzten Geschenke besorgen und auch ein letztes Mal vor dem Fest im Le Crobag ein Baguettes futtern und einen Kaffee trinken. Ein Gewusel draussen auf der Strasse, Ruhe im Bistro. Der Abend war ausgefüllt, mit einkaufen. Im Nachbarort von Bremen gibt es eine Kaufmarktkette, die noch bis 24 Uhr geöffnet haben. Normalerweise Unsinn, aber dieses Mal haben wir es ausgenutzt. Gegen 22 Uhr war es noch äußerst voll, in dem Laden. Die Regale waren zwar nicht mehr so voll, wie sonst, aber es ging. Einige Kunden zeigten schon eine gewisse Nervösität und benahmen sich auch nicht besonders freundlich. Der heilige Abend rückte näher…

Heiligabend, wir sagen um diese Uhrzeit auch Heiligmorgen… Der letzte Tag mit außerordentlicher Hektik, bevor dann am Abend die endgültige Ruhe ausbricht, koste es, was es wolle. Auch bei mir waren traditionsgemäß die Morgenstunden sehr gehaltvoll. Meistens an alten und neuen Flüchen, wenn es darum geht, den Tannenbaum in den Weihnachtsbaumständer zu zwingen. Aber zuerst klingelte es ganz früh an meiner Wohnungstür. Der Weihnachtsmann drohte schon zu dieser frühen Stunde… Nee, es war die Nachbarin, sie hatte die Wohnungstüre zugeschlagen und der Schlüssel war noch innen. Also wurde ein kleiner Einbruch nötig. Das schaffte ich auch noch und nun konnte mein Baum eingestielt werden. Aber alles, was dann nur annähernd dazu dienen konnte, den Baum zu bearbeiten, lag sowieso im Keller. Da wurde auch schon einmal Küchenmesser, Schere und vielleicht ein Hammer zur Hilfe genommen. Das dieses Unterfangen mit diesem Spezialwerkzeug natürlich sehr schwierig war, hörte man an den Weihnachtsflüchen und lag auch mit an meiner Faulheit… Bis gegen Mittag, dann ist meistens auch der widerspenstigste Baum gebändigt, jedes Familienmitglied mindestens einmal beleidigt. Naja, ganz so schlimm ist es doch nicht. Nur seit 2 Jahren ist alles anders. Der letzte Weihnachtsbaumständer ist unter der rohen Behandlung zu Bruch gegangen und auf der Weihnachtsbaumranch wurde ein neuer Ständer gekauft. Das war so ein Teil, welches, wenn der Baum erstmal eingestiehlt war, mit dem Fuß befestigt wurde. Ein Stahlseil hielt die Klemmen zusammen. Und siehe da, Baum in den Ständer gesetzt, getreten und fest war er. Sogar gerade. Verflucht nochmal, keine Flüche mehr nötig, keine Monsterwerkzeuge mußten bereitliegen. Welch ein Fortschritt. Dieses Jahr genau so, ich habe nicht einmal 20 Sekunden gebraucht… Dann konnte der Baum auch schon geschmückt werden. So wurde dann auch der heilige Abend ein schöner Erfolg.

Frohe Weihnachten.
Es ist der erste Weihnachtsmorgen, die Sonne scheint, der Schnee versteckt sich allerdings im südlichen Teil der Republik. Nach einer längeren Feier am gestrigen Abend ist dann auch ausschlafen angesagt. Leicht und locker wird dann dieser Tag begangen, am Abend wird es einen Besuch geben. Bis jetzt, wenn man die vergangenen Tage betrachtet, ist eine schon fast schmerzhafte Weihnachtsruhe ausgebrochen. Das darf auch ruhig noch ein paar Tage so bleiben. Dieses Jahr habe ich einen der schönsten Weihnachtsbäume…

Wie jedes Jahr… 

noch ein Weihnachtsmarkt …

Oldenburg, da war ich noch nie. Seltsam, obwohl ich in der Nähe wohne. Dieser erste Besuch fing am Bahnhof an und endete in der Altstadt, wo sich dann auch der Weihnachtsmarkt befindet.


An der Lambertikirche und auf dem Schloßplatz wurde hier ein teilweise gemütlicher Markt aufgebaut.

Das Wetter war auch sehr schön und sonnig. Aber leider habe ich festgestellt, kennt man den einen Markt, kennt man alle. Es gibt ja auch kaum etwas Besonderes, was man nicht dann auf jedem anderen Markt finden kann. Da zählt dann nur das Umfeld. Und hier muß ich sagen, es ist nicht ganz so schön, eher kalt. Es sieht leider so aus, als wären die Buden einfach hingestellt worden, man hat die Buden nicht ins Altstadtbild integriert. Aber man sollte nicht so streng sein, nur wenn man schon so vieles gesehen hat… Der Schloßplatz allerdings glänzt übersichtlicher. Meine Reibekuchen in der Altstadt waren doch so fettig, das es mir gegraust hat. Und dann 3 Stück mit Apfelmus für 3 Euro, bei halbierter Kartoffelmenge ist schon eine ausgemachte Frechheit.

Es wird vermutlich, außer in Bremen der letzte Weihnachtsmarkt sein, den ich nun besucht habe. Zwischen den Jahren kommt noch Leer und Hamburg in Frage. Mal schauen…

Der Weihnachtsbaum oder, muß das sein? …

Untitled document Es ist doch verrückt, das Jahr hat 365 Tage, aber in den letzten 3 Wochen des Jahres muß unbedingt Jagd auf eine Hallelujastaude gemacht werden. Da knubbelt sich die ganze christliche Menschheit des Abendlandes, um an den paar Weihnachtstagen einen geschmückten Baum in der Stube stehen zu haben. Teilweise vollgeknallt mit Kugeln, Kerzen und Lametta, mit Glöckchen, Glasnikoläusen und Strohsternen, bis von dem eigentlichen Baum nichts mehr zu sehen ist. Bei manchen könnte ein alter Regenschirm als Halterung für den Schmuck dienen, man würde es nicht bemerken. Aber nichts desto trotz, es muß eine Tanne sein, die schöner als gemalt aussieht.
Also schnell los und ins Gewühl, die Tanne ruft. In Westfalen gabs da kaum Probleme, man fuhr noch am Heiligen Abend, morgens, zu einem der zahlreichen Bauern und fing sich einen Baum. Benebelt vom Duft der Kettensäge, des Traktordiesels und des dargereichten Glühweines suchte man sich mehr oder weniger sorgfälltig seinen Baum aus, lies ihn verpacken und verschwand. Nicht ohne nochmals leicht vom Glühwein zu naschen. Bemerkenswert war dabei die Geschwindigkeit des Verpackens in dieses Netz. Ging es sehr schnell, sollte man zu Hause nicht so genau hinschauen und lieber vorher eine erneute Ladung Glühwein… Wir hatten zu den Zeiten oftmals so große Bäume, die mußten dann mit 3 oder 4 Leuten durch diese Verpackungsröhre gezogen werden, passten auch kaum ins oder aufs Auto. Dann, zu Hause, war die Frage, lassen wir die Mieter über uns an der Pracht teilhaben, oder sägen wir ihn halb ab. Heute, in der norddeutschen Tiefebene, sieht das aber etwas anders aus, wir fuhren zum Baumarkt, dort sind die Bäume zwar nicht besser, aber sie stehen windgeschützt in einer Gartenhalle. Nun kommt der Akt des Aussuchens, dieses Mal ohne Glühwein. Jeder Baum, oder was sich gerade dafür hält, wird angehoben um seine Achse gedreht und kritisch betrachtet. Nach dem 100. Baum läßt die Kritik erfahrungsgemäß nach. Zu zweit oder gar zu dritt wird es richtig anstrengend, jeder muß ihn mindestens einmal umdrehen, damit die anderen ihn erleben und ausdiskutieren dürfen. Naja, manchmal stehen auch Dinger dort, die sehr viel Phantasie benötigen, um sich vorzustellen, dort eine Menge Schmuck und die Kerzen unter zu bringen. Einige wären besser anzusehen, wenn man das dicke Ende nach oben nehmen würde und die Spitze in den Baumständer bringt. Andere wiederum sind so schmal gewachsen, die passen zwischen Herd und Kühlschrank … Nach unzähligen Versuchen sind dann mehrere in die engere Auswahl durchgerutscht. Man/frau nimmt dann natürlich das kleinere Übel, irgendwie wird es schon. Aber ich weiß nicht so recht, als das Teil dann im Auto verschwand, hatte ich doch miese Gedanken. Ich wollte dieses Weihnachtsfest leicht und lecker essen und nicht den Weihnachtsbaum schönsaufen…

mal was anderes…

Bergische Waffeln mit heißen Kirschen sind gerade in Arbeit. Mir war so und damit hats sich… Ach je, ich habe jetzt so manchen Weihnachtsmarkt besucht und kaum Reibekuchen gefunden. Die Gelegenheiten, wo man sich mit dem Kartoffelgebäck auseinandersetzen konnte, bekam man bei dem Preis schon einen Infarkt. Bis zu 3,50 Euro für 3 mittelkleine Puffer mit Appelmus, das ist schon stark. Neee, deswegen habe ich am Mittag selber an der Pfanne gestanden und Paprikapuffer gebraten. Das sind Paprikaringe mit Kartoffelteig innen drin. Hab noch ein Adventslied dabei gesungen und das war mein Reibekuchenerlebnis für dieses Jahr. Ich bitte natürlich bei allen denjenigen um Verständnis, denen ich versprochen habe, einen Reibekuchen für sie mitzuessen.
Jetzt ist auch die Waffel eingefahren und ich geh einkaufen…
Die Waffel war gut und das anschließende einkaufen sehr teuer, aber auch leerreich, ne, lehrreich. Obwohl…
Es wurde zwischen der Weihnachtsausverkaufsabteilung und den Lebensmittelerkundungen plötzlich ein Herr Meier gesucht. “ Herr Meier, bitte zur Information“. Das kam mehrmals, aber kein Herr Meier ließ sich blicken. Ich selber machte mir keine Sorgen, hatte doch mit Meier nix am Hut. Allerdings, nach einiger Zeit hatte ich doch Mitleid mit ihm, es kam die schlimme Meldung durch : „Herr Meier, Herr Meier hat sich erledigt“. Armer Kerl…

Reibekuchen verboten…

Untitled document Im Einkaufscenter Haven Höövt ist alles weihnachtlich geschmückt und auch die zahlreiche Kundschaft benimmt sich vorweihnachtlich. Hier fehlt jegliche Hektik, niemand ist in Eile. Mag es daran liegen, das ich hier nirgendwo meine geliebten Reibekuchen bekomme? Es wird langsam dunkel und nun sieht man volle Beleuchtung im Einkaufscenter. Mal schauen…